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DemografieFit Regionalforum

Auf Einladung des mittelhessischen Regionalmanagements zum Regionalforum "Mittelhessen auf dem Weg" waren zahlreiche Interessierte aus Industrie und Handwerk in die Aula der Justus-Liebig-Universität nach Gießen gekommen, um sich ein Bild davon zu machen, wie mittelhessische Unternehmen mit den Herausforderungen des demografischen Wandels umgehen. 

Möglich wurde die Veranstaltung im Rahmen des Bundesprogramms "Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand" aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).  Durch den Abend führte Thomas Merten vom "Faktor 10 - Institut für nachhaltiges Wirtschaften gemeinnützige GmbH", welches das Projekt DemografieFit in Mittelhessen federführend durchführt. 

Regierungspräsident Dr. Lars Witteck empfahl mit einem klaren Statement für die Region, als eine der drei größten akademischen Zentren in Hessen: "Wir alle müssen - ebenso wie diese acht Beispiel-Unternehmen - auf das Älterwerden der Gesellschaft und damit auch das Altern der arbeitenden Menschen reagieren. Das wird nur gemeinsam gelingen."

Dass Mittelhessen bereits auf einem guten Weg ist, bestätigte Rüdiger Bollweg vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, der dazu aufrief, erfolgreiche Projekte zu kopieren. "Wir setzen auf die Kreativität und Innovation aus dem mittelhessischen Unternehmen!"

Die Veranstaltung sollte mit zahlreichen Beispielen der acht bereits teilnehmenden Unternehmen Interesse an dem Projekt DemografieFit wecken. Bei Podiumsdiskussionen, moderiert durch Thomas Merten vom Faktor 10 – Institut, sowie interaktiven Unternehmenspräsentation im Saal, stellten die Unternehmensvertreter sich Fragen zu Themen wie dem Fachkräftemangel, betrieblicher Gesundheitsschutz, Mitarbeiterzufriedenheit, Kompetenzmanagement, Work-Life-Balance und vielen mehr. Die acht Beispielunternehmen Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG, HOPPE AG, Mundipharma GmbH, Albert Weil AG, Pharmaserv GmbH & Co. KG, MNT Revision und Treuhand GmbH, Sensitec GmbH und DUO PLAST AG konnten im Laufe des Projektes in Zusammenarbeit mit dem Faktor 10 – Institut bereits zahlreiche Strategien entwickeln, den Auswirkungen des demografischen Wandels zu begegnen. Diese stellten sie im regen Austausch mit den Besuchern des Regionalforums vor. 

Alle geschilderten Ansätze und das gemeinsame Handeln bewertete Claudia Knobel vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Frankfurter Goethe-Universität sehr positiv: "Mit einer vorausschauenden Strategie ließe sich die Fach- und Arbeitskräfte-Sicherung am besten betreiben. Bereits heute gäbe es aber auch in Mittelhessen Engpässe, so Knobel, zum Beispiel im Handwerk, der Logistik, der Touristik und den Gesundheitsfachberufen. "Durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen können Sie als Arbeitgeber attraktiver werden. Wenn dann noch eine gute Versorgung mit Infrastruktur dazukommt und Leben wie auch das Arbeiten in Kombination gut möglich sind, dann können Sie zusätzlich noch neue Potentiale erschließen!"


Weitere Informationen zur Veranstaltung

Programmflyer
www.region-mittelhessen.de
www.demografiefit.de