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Berufsparcour

Projektname:
Berufsparcour

EIN ANGEBOT DER VERTIEFTEN BERUFSORIENTIERUNG IM RAHMEN DES PROJEKTS "MAP MITTELSCHULEN - ARBEITSWELT - PARTNERSCHAFT".

Kurzbeschreibung:
Das Erfolgskonzept "Berufsparcours" kommt nach seiner erfolgreichen Premiere im Jahr 2009 in jährlichen Abschnitten in die Mittelschulen. An zwei Vormittagen können interessierte Hauptschülerinnen und Hauptschüler Einblicke in die Berufswelt erhalten. In fünf- bis zehnminütigen Mini-Praktika werden die Schüler/innen die Gelegenheit haben, typische Aufgaben aus verschiedensten Berufsfeldern zu erproben und im Wortsinne zu begreifen. Übungsaufgaben können sein: Vorrichtungen zusammenbauen, Dächer eindecken, Schaltschränke verkabeln, Kabel abisolieren, Versicherungen berechnen, Menschen Essen anreichen oder Gegenstände aus Metall anfertigen.

An etwa 20 Stationen erläutern Unternehmensvertreter/innen die vorbereitete Aufgabe, die für ihren Betrieb bzw. den entsprechenden Beruf aussagekräftig ist. Sie kommen während der Aufgabe mit den Schülern und Schülerinnen ins Gespräch und können hier wichtige Kontakte für Praktika und Ausbildung knüpfen. Damit der Parcours für alle zum Erfolg werden kann, müssen auch ein paar Regeln beachtet werden. So wird darauf geachtet, dass ähnliche Bedingungen wie bei einer Ausbildung/ einem Praktikum geschaffen werden: Die Jugendlichen haben weder Mützen, noch Kaugummi, noch Handy oder MP3-Player bei sich, legen ihre Taschen und Jacken ab und kommen nur mit einem Stift in den Parcours.

Sehr viele Jugendliche, insbesondere Hauptschüler/innen, können sich nichts unter Berufsbezeichnungen vorstellen und wissen kaum, welche Tätigkeiten und Aufgaben sie in den verschiedenen Berufen erwarten. Dieses Defizit lässt sich nicht mehr durch Broschüren, Berufstests und Filme beseitigen. Auf der anderen Seite bemängeln einige Unternehmen die mangelnde Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen oder sie finden keine passenden Jugendlichen für ihre Ausbildungsplätze. Vor diesem Hintergrund wurden Parcours entwickelt, bei denen Jugendliche ihre praktischen Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten entdecken können. Die Jugendlichen haben so die Gelegenheit, einen kurzen aber intensiven Einblick in verschiedene Berufe zu bekommen und Fehlentscheidungen für Praktika oder Ausbildungen zu vermeiden. Unternehmen wiederum lernen interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler schon vor aufwendigen und teuren Bewerbungsverfahren kennen.

Die von der Agentur für Arbeit Weißenburg und von der Regierung Mittelfranken finanzierte Maßnahme, wird im Rahmen des regionalen Projekts "MAP Mittelschulen - Arbeitswelt - Partnerschaft" der HERMANN GUTMANN STIFTUNG durchgeführt.

Der Berufsparcours wird vom Technikzentrum Minden - Lübbecke e.V. in Kooperation mit der HERMANN GUTMANN STIFTUNG und dem Faktor 10 – Institut für nachhaltiges Wirtschaften gGmbH durchgeführt und als Maßnahme der vertieften Berufsorientierung durch die Agentur für Arbeit und das Staatliche Schulamt gefördert.

Weitergehende Informationen zum Konzept Berufsparcour finden Sie auf den Seiten der HERMANN GUTMANN STIFTUNG und unter www.berufsparcours.de

Laufzeit: seit 2009

Auftraggeber/Förderer:
HERMANN GUTMANN STIFTUNG
www.herman-gutmann-stiftung.de

Projektteam:
Projektleitung:
Katharina Dreuw

Weitere Informationen/Downloads:
www.berufsparcours.de
Video über den Berufsparcours der Metall NRW